Verwaltungsgemeinschaft Zolling - Bericht von der Gemeinderatssitzung Haag am 17. April 2018
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Bericht von der Gemeinderatssitzung Haag am 17. April 2018

Dorfplatz Haag

Nicht-öffentliche Beschlüsse der Sitzung am 10. März 2018

 

Errichtung eines Regenrückhaltebeckens am Plörnbach bei Unterplörnbach

Den Auftrag für die Erd-, Beton- und Stahlbetonarbeiten für den Bau eines Regenrückhaltebeckens am Plörnbach bei Unterplörnbach erhält die Firma Pritsch GmbH & Co.KG aus Herrngiersdorf, die dafür ein Angebotes in Höhe von 240.909,81 € (brutto) abgegeben hat.

 

Errichtung eines Rückhaltes von Oberflächenwasser in Untermarchenbach;

Für die Neuerteilung der wasserrechtlichen Erlaubnis für die Kläranlage muss am Marchenbach ein Regenrückhaltebecken für das Niederschlagswassers aus dem Kanalnetz des Baugebiets „In der Leiten“ errichtet werden. Den Auftrag dafür erhält die Firma Ziegltrum Landschaftsbau GmbH aus Seysdorf, die dafür 34.467,40 € (brutto) veranschlagt.

 

Schöffenwahl in Bayern

Der Gemeinderat nimmt Robert Schwaiger in die Vorschlagsliste für die Wahl der Schöffen für die Geschäftsjahre 2019 bis 2023 auf.

 

Beschlüsse der Sitzung am 17. April

 

Retentionsraum für die Kläranlage

Für die Erneuerung der wasserrechtlichen Genehmigung der Kläranlage, die sich im Überschwemmungsgebiet der Amper befindet, muss ein Retentionsraum geschaffen werden. Die Gemeinderäte beauftragten das Ingenieurbüro Lohr mit der Ausschreibung der Baumaßnahmen, um auf dem Grundstück neben der Kläranlage durch Abgrabung einen solchen rund 4600 Kubikmeter großen Raum zum Schutz bei Hochwasser zu schaffen.

 

Trockenkiesabbau in Plörnbach

Die Gemeinderäte erteilten das gemeindliche Einvernehmen für den Bauantrag der Firma Würfel, die in der Grube in Plörnbach bereits Kies abbaut und nun die Abbaufläche im Norden erweitern will. Der Genehmigungsbescheid beinhaltet auch die Verpflichtung für den Unternehmer, die Staubemissionen durch an- und abfahrende LKW gering zu halten. Außerdem ist durch den Einbau von Schwellen zu gewährleisten, dass die LKW‘s bei der Einmündung auf die Gemeindeverbindungsstraße „Haag-Thann“ mit Schrittgeschwindigkeit einfahren müssen. Außerdem muss der Unternehmer die Zufahrt auf einer Strecke von hundert Metern asphaltieren. Dieses neue Straßenstück sowie die Gemeindeverbindungsstraße „Haag-Thann“ sind bei Verschmutzungen täglich durch das Unternehmen zu säubern, der Kehricht muss mindestens einmal wöchentlich abtransportiert werden, damit das Material nicht die Straßenentwässerung verstopft. Der Unternehmer wird weiterhin verpflichtet, die Frist für die Rekultivierung der Grube bis zum 31. 12. 2029 einzuhalten und dem Landratsamt Freising vierteljährlich einen Sachstandsbericht zur Überwachung vorzulegen.

 

Gemeinde unterstützt Projekt an der Grundschule zur Prävention sexueller Gewalt“

An der Marina-Thudichum-Grundschule wird von externen Fachleuten ein zweitägiges Projekt „Prävention sexueller Gewalt und Grenzüberschreitung“ durchgeführt. Die Kosten dafür betragen 3500 Euro. Die Schule erhält dafür 2000 Euro aus dem Bürgerfonds des Engie-Kraftwerks in Zolling, 500 Euro wird das Jugendamt übernehmen, die fehlenden 1000 Euro steuert die Gemeinde zum Projekt dazu.

 

Restaurierung von Büsten in der Kirche

Die Gemeinde unterstützt die Restaurierung von vier heiligen Büsten in der Sankt Laurentius Kirche mit 881 Euro. Die Gesamtkosten beliefen sich auf 17620 Euro, wie das Erzbischöfliche Ordinariat mitteilte. Nach Abzug sämtlicher Zuschüsse (Landesamt für Denkmalpflege, Bezirk Oberbayern, Landkreis Freising, Bayerische Landesstiftung und Erzbischöfliche Ordinariat) blieb dieser Betrag noch übrig.

 

Beratung über Austausch Straßenlaternen

Die Gemeinde plant, sämtliche 270 Straßenlaternen auszutauschen und durch energiesparende LED-Lampen zu ersetzen. Ein Mitarbeiter des Netzbetreibers Bayernwerk informierte die Räte über die Vorteile und Kosten dieser Maßnahme, mit der bis zu 80 Prozent des momentanen Stromverbrauchs eingespart werden könnte, da die Lampen sich zum Beispiel in der Nacht mit weniger Leistung betrieben werden. Als nächster Schritt werden Modelle der neuen Lampenaufsätze zur Veranschaulichung montiert und in einer der kommenden Sitzungen über das Thema entschieden.

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