Bericht aus dem Gemeinderat vom 22. September 2020

Teaser-Logo Haag- Aus dem Gemeinderat

Beschlüsse aus der nichtöffentlichen Sitzung vom 28. Juli 2020


Wartungsvertrag abgeschlossen
Die Firma Scharr Tec GmbH & Co.KG aus Hunderdorf ist die kommenden vier Jahre für die Wartung der Kläranlage zuständig. Einem entsprechenden Vertrag mit der Firma bis zum Jahr 2024 stimmte der Gemeinderat zu. Die Auftragshöhe beläuft sich auf 29.889, 47 Euro brutto.

 

Straßenbauarbeiten gehen voran
Der Gemeinderat hat den Auftrag für die Straßenbauarbeiten im ersten Bauabschnitt in der Pfarrer-Weingand-Straße, am Amperblick und für einen Teil der Holzbrünnlstraße vergeben. Die Arbeiten führt die Firma Seizmeir Straßen- und Pflasterbau GmbH aus Mitterscheyern für insgesamt 109.793, 19 Euro brutto durch. Insgesamt ist Bürgermeister Anton Geier übrigens zufrieden mit dem Verlauf der Bauarbeiten in diesem Bereich.

 

Informationen und Beschlüsse aus der öffentlichen Sitzung vom 22. September 2020

 

Kinder hatten guten Start
Die Kinderbetreuung in der Gemeinde läuft gut. Das teilte Bürgermeister Anton Geier den Gemeinderäten mit. Das Ferienprogramm sei trotz den strengen Corona-Auflagen gut gelaufen, dafür dankte er allen Beteiligten. Auch der Start in Kindergarten, Krippe und Mittagsbetreuung  sei gut über die Bühne gegangen. Sowohl die Kinder als auch das Personal hätten sich gut eingelebt. In der Mittagsbetreuung arbeiten aktuell sieben Mitarbeiterinnen mit insgesamt 48 Wochenstunden, sie betreuen zwischen 30 und 35 Kinder.

 

Bürgerversammlung findet statt
Es wird eine Bürgerversammlung geben, aber eben nur eine. Das teilte Bürgermeister Anton Geier mit. Aufgrund der Corona-Pandemie wird nur eine zentrale Informationsveranstaltung angesetzt, die Versammlungen in den Ortsteilen entfällt. Ein genauer Termin für die Bürgerversammlung wird demnächst bekannt gegeben.

 

Klärschlammtrocknung stinkt den Haagern
Den Haagern stinkt’s, je nachdem, woher der Wind weht. Schuld ist die neue Klärschlammtrocknungsanlage, die die Firma Trocknungsanlage Zolling GmbH & Co. KG auf dem Gelände des Kraftwerks betreibt. Seit vergangenem Jahr ist die Anlage in Betrieb und produziert teils kräftige Geruchsimmissionen. Messungen bestätigten die Wahrnehmung der Gemeinde und der Bevölkerung. Das soll sich schnell ändern, denn nur wenn keinerlei Geruch wahrnehmbar sei,  wird man die Anlage akzeptieren; das machte Bürgermeister Anton Geier  deutlich. Das Unternehmen will nachbessern. Einen Antrag auf bauliche Nachrüstungen, zum Beispiel in Form von Aktivkohlefiltern, hat der Gemeinderat Zolling bereits genehmigt.  Zugleich soll eine Testanlage weitere Möglichkeiten zur Optimierung aufzeigen. Die Haager Räte machten in ihrer Stellungnahme deutlich, dass sie eine regelmäßige Beprobung durch einen Gutachter über drei Jahre gern als Auflage sehen würden. Zudem soll die Beschwerdestelle weiterhin als Ansprechpartner für die Bevölkerung zur Verfügung stehen und die Betriebszeiten der Anlage öffentlich gemacht werden, um eventuelle Geruchsbelästigung besser kontrollieren und zuordnen zu können.

 

Schulvorplatz wird barrierefrei
Die Schule bekommt einen barrierefreien Vorplatz. Der Gemeinderat hat die geschätzten Kosten in Höhe von rund 18.000 Euro brutto des Ingenieurbüros Schelzke aus Isen billigend zur Kenntnis. Die Gelegenheit ist günstig, liegt doch der Vorplatz an der Pfarrer-Weingand-Straße, die gerade saniert wird. Die Firma Seizmeir Straßen- und Pflasterbau GmbH & Co.KG, die gerade die Straßenbauarbeiten dort durchführt, wird die Umgestaltung des Schulplatzes gleich mit übernehmen. Eine sogenannte schleifende Stufe soll den Platz und den Schuleingang verbinden und ersetzt hindernde Treppen. Außerdem soll eine Pflasterschwelle in der  Pfarrer-Weingand-Straße das Tempo des Verkehrs drosseln.

 

Stellungnahme für den Lärmaktionsplan abgegeben
Die Regierung von Oberbayern will einen Lärmaktionsplan für die Flughafenregion erstellen. In der ersten Phase des Prozesses, sind alle umliegenden Gemeinden aufgefordert, einen Fragebogen auszufüllen. Weil das Abgabedatum in der Sitzungspause des Gemeinderats lag, stellte Bürgermeister Anton Geier vor, wie die Verwaltung im Fragenkatalog Stellung bezogen hat. Abgefragt wurden zum Beispiel, welche lärmmindernden Maßnahmen die Gemeinde für zielführend hält oder wie viele Beschwerden wegen Lärm bei der Gemeinde im Jahr 2019 eingegangen sind. Der Gemeinderat stimmte den Antworten der Verwaltung vollumfänglich zu. Zusätzlich zum Fragebogen bekräftigte das Gremium aber noch einmal einige wichtige Positionen: kein weiterer Ausbau des Flughafens und einer dritten Startbahn sowie eine Beschränkung des Nachtflugs auf das Notwendigste. Weiter steigendes Flugaufkommen ist nach Ansicht der Gemeinde und der Räte unbedingt zu vermeiden. In einem zweiten Schritt wird demnächst auch die Bevölkerung in den Prozess eingebunden. Die Umfragen sollen dazu dienen, Lärmprobleme und deren Auswirkungen zu ermitteln und ihnen entgegenzuwirken.Mehr zum Lärmaktionsplan finden Sie hier

 

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